Südamerikanischer Schmetterlingsbuntbarsch – Microgeophagus ramirezi

08/29/2018

Südamerikanischer Schmetterlingsbuntbarsch – Microgeophagus ramirezi

 

Der Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsch stammt ursprünglich aus Venezuela und Kolumbien. Allerdings handelt es sich bei den heute im Handel angebotenen Tieren fast ausschließlich um Nachzuchten. Hin und wieder werden aber noch Wildfänge angeboten. Aufgrund ihrer schönen Färbung gehört der Schmetterlingsbuntbarsch zu den beliebteren Zwergbuntbarscharten. Diese Art ist sehr friedlich und kann gut mit anderen Zierfischarten vergesellschaftet werden. Hierzu zählen zum Beispiel Salmler, Welse aber auch andere Zwergbuntbarscharten. Südamerikanische Schmetterlingsbuntbarsche erreichen eine ungefähre Größe von 7 cm. Von der Kopfoberseite zieht sich eine schwarze Querbinde bis über das Auge und unter der Rückenflosse besitzen Schmetterlingsbuntbarsche einen schwarzen Fleck. Die Rücken- und Afterflosse ist bei den Männchen auffällig ausgezogen. Die Weibchen sind in der Regel etwas kleiner und sind gut an ihrer rotgefärbten Bauchpartie zu erkennen. Das Becken sollte reichlich bepflanzt sein und einen sandigen Bodengrund haben. Wurzeln und Höhlen dienen den Tieren als Versteckmöglichkeiten. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24° und 28°C betragen und das Wasser weich bis mittelhart sein. Der pH-Wert sollte bei 5,0 – 7,0 sein. Schmetterlingsbuntbarsche sind Allesfresser und können daher im Aquarium gut mit Frost-, Trocken- und Flockenfutter gefüttert werden. Schmetterlingsbuntbarsche sind Offenbrüter und laichen gerne auf Steinen oder anderen glatten Oberflächen ab. Manchmal benutzen sie aber auch Gruben die sie in den Sand bauen. Ein Gelege kann bis aus 200 Eier bestehen. Die Larven schlüpfen nach ca. zwei Tagen und entwickeln sich innerhalb einer Woche zu schwimmfähigen Jungtieren. Während dieser Zeit werden Gelege und Brut von beiden Elterntieren bewacht. Die Jungfische können gut mit Infusorien und später mit Artemia – Nauplien gefüttert werden. Mittlerweile wurden viele Farbformen aus der Wildform herausgezüchtet. Dazu zählen zum Beispiel die Goldene und die Elektrik Blaue Variante.

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