Schwertträger – Xiphophorus helleri

08/12/2019

Der Schwertträger stammt ursprünglich aus Mittelamerika wo er in Mexiko, Guatemala und Honduras beheimatet ist. Dort findet man ihn vorwiegend in schnell fließenden Gewässern, die auch einen reichen Pflanzenwuchs haben. Wie auch andere Arten findet man ihn heutzutage aber als Neozoon in vielen anderen Ländern der Erde. Bei den heute im Handel angebotenen Tieren handelt es fast nur noch um Nachzuchten. Mittlerweile wurden aus der Urform viele verschiedene Farb- und Flossenformen herausgezüchtet. Ausgewachsene Tiere können eine stattliche Größe von bis zu 15cm erreichen.

Zuhause kann man den Schwertträger in einem Aquarium ab 100cm Kantenlänge halten. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22°-28°C betragen und der pH-Wert bei 6,5 – 8,5 liegen. Die Gesamthärte kann zwischen 10°-30°dGH variieren. Schwertträger sollten in einer kleinen Gruppe ab 5 Tieren gehalten werden. Da die Männchen untereinander etwas ruppig sein können, sollte man auch bei dieser Art immer mehr Weibchen als Männchen halten. Da die Tiere ab und zu aus dem Becken springen ist darauf zu achten das das Aquarium immer gut abgedeckt ist. Das Aquarium sollte eine Randbepflanzung aufweisen und den Tieren genügend freien Schwimmraum bieten. Auch kleine Steinaufbauten und Wurzeln dienen den Tieren als Rückzugsmöglichkeit. Schwertträger sind in der Regel friedlich und können gut mit anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden. Die Tiere sind Allesfresser und können gut mit jedem handelsüblichen Futter versorgt werden. Es muss nur darauf geachtet werden das das Futter einen hohen Pflanzenanteil enthält.

Schwertträger zählen zu den Lebendgebärenden und lassen sich auch zuhause im heimischen Aquarium gut vermehren. Die Geschlechter dieser Art lassen sich gut unterscheiden. Die Weibchen werden etwas größer und die Männchen besitzen zudem an der Schwanzflosse ein Schwert, dem sie auch ihren Namen verdanken. Nachdem die Weibchen begattet wurden, bringen sie nach ca. 30 Tagen lebendige Jungtiere zur Welt. Bei ausgewachsen Weibchen können das schon mal bis zu 150 Jungtieren sein. Die Jungtiere können dann mit feinem Futter gefüttert werden.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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