Schwarzer Neonsalmler – Hyphessobrycon herbertaxelrodi

02/24/2017

Herkunft: Südamerika, Brasilien, Rio Taquari

Größe: 4 cm

pH Wert:  5,5– 7,5

GH: 5 – 15°  dGH

Temperatur: 23 – 27°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 80 L

Fortpflanzung: Freilaicher

Der Schwarze Neonsalmler ist ein kleiner, friedlicher Salmler der vorrangig im Rio Taqauri in Brasilien beheimatet ist. Farblich ist der Schwarze Neon nicht so attraktiv wie seine Verwandten der Neonsalmler oder der Rote Neonsalmler. Seine Grundfarbe ist silbrig wobei der Rücken ins bräunliche übergeht und ein leichtes Netzmuster aufweist. Die Körpermitte wird von einem schwarzen Band durchzogen welches vom Kiemendeckel bis zur Schwanzwurzel reicht. Direkt darüber verläuft ein gelb-weißes Farbband. Die Flossen weisen eine gelbliche Färbung auf. Der Schwarze Neon ist ein Schwarmfisch und fühlt sich in einer kleinen Gruppe von mindestens 8 Tieren am wohlsten. Bei den Männchen erkennt man oft einen bläulichen Schimmer in der Rücken- und Schwanzflosse. Dieses Schimmern fehlt bei den Weibchen und sie haben einen gewölbteren Bauch als die Männchen.

Schwarze Neonsalmler bewohnen in der Regel die mittleren und oberen Beckenregionen. Das Aquarium sollte genug Schwimmraum aufweisen und teilweise dicht bepflanzt werden, damit ihnen Stellen bereit stehen, an denen sie sich zurück ziehen können. Über dunklem Bodengrund kommen die Farben der Tiere besonders gut zur Geltung. Eine Schwimmpflanzendecke, die das Becken etwas abdunkelt, trägt auch zum Wohlbefinden der Tiere bei. Da sie Allesfresser sind, lassen sie sich gut an jegliche Art von Futter gewöhnen.

Schwarze Neonsalmler sind Freilaicher und die Zucht im Aquarium ist auch schon oft gelungen. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Pro Laichvorgang werden bis zu 300 Eier abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Neonsalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach 1 – 2 Tagen schlüpfen bereits die Jungen. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.

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