Herkunft: Südamerika, Argentinien, Paraná Fluss

Größe: 5 – 6 cm

pH Wert:  6,0 – 7,5

GH: 5 – 25°  dGH

Temperatur: 20 – 28°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 100 L

Fortpflanzung: Freilaicher

Der Rotflossensalmler ist ein friedlicher, pflegeleichter Fisch. Er hat eine silberne Grundfärbung und die Flossen sind rot gefärbt. Er sollte in einer kleinen Gruppe von 5 – 10 Tieren gehalten werden und er lässt sich gut mit anderen Arten vergesellschaften. Dazu eignen sich besonders andere kleine Salmler, Südamerikanische Zwergbuntbarsche und Panzerwelse. Die Männchen der Rotflossensalmler sind schlanker als die Weibchen und besitzen kleine Haken an der Afterflosse.

Das Becken sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, aber auch genügend Schwimmraum bieten. Über dunklem Bodengrund kommen die Farben der Tiere am besten zur Geltung. Rotflossensalmler bewohnen vorwiegend die mittleren Beckenregionen. Was die Nahrung angeht ist der Rotflossensalmler nicht sehr Anspruchsvoll. Da er ein Allesfresser ist, werden Trocken-, Lebend,- und Frostfutter gerne gefressen.

Rotflossensalmler sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders schwer. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Pro Laichvorgang werden bis zu 300 Eier abgegeben. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Rotflossensalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach einem Tag schlüpfen bereits die Jungtiere. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.