Herkunft: Brasilien, Rio de Janeiro

Größe: 4 – 5 cm

pH Wert:  6,5 – 7,0

GH: 5 – 20°  dGH

Temperatur: 22 – 27°C

Futter: Allesfresser

Der Rote von Rio ist ein kleiner Salmler aus Brasilien, Seinem Namen verdankt er seinen hell rot leuchtenden Flossen und das er aus langsam fließenden Gewässern rund um Rio de Janeiro vorkommt. Er ist was Pflege und Wasserwerte angeht nicht so anspruchsvoll wie andere Salmler und daher auch für Anfänger gut geeignet. Wie fast alle anderen Salmler auch, fühlt er sich in einem kleinen Schwarm von ca. 6 – 8 Tieren am wohlsten. Da er friedlich ist lässt er sich gut mit anderen Arten im Aquarium vergesellschaften. Die Geschlechter des Roten von Rio lassen sich gut unterscheiden. Bei den Männchen ist die Afterflosse schwarz umsäumt und die Weibchen sind blasser und fülliger.

Das Becken sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, aber auch genügend Schwimmraum bieten. Über dunklem Bodengrund kommen die Farben der Tiere am besten zur Geltung. Der Rote von Rio ist ein Fisch der auch mal etwas kühlere Temperaturen um die 20°C vertragen kann. Das Becken genug Schwimmraum aufweisen aber auch Stellenweise dicht bepflanzt sein, damit die Tiere sich mal zurückziehen können. Da er ein Allesfresser ist, werden Trocken-, Lebend,- und Frostfutter gerne gefressen. Da sie sehr gefräßig sind, muss man aufpassen das sie sich nicht überfressen.

Rote von Rio sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders schwer. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Pro Laichvorgang werden bis zu 200 Eier abgegeben. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Rote von Rio starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach einem Tag schlüpfen bereits die Jungtiere. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.