Roter Schokoladengurami – Sphaerichthys vaillanti

04/12/2019

Der Rote Schokoladengurami stammt aus Südostasien, wo auf Borneo vorkommt. Dort findet man ihn im Mittellauf des Kapuas und im Danau sentarum Seengebiet. Diese Art erreicht eine zu erwartende Endgröße von 6cm. Er ähnelt in seiner Größe und Form dem Schokoladengurami. Allerdings gibt es die Unterschiede in der Färbung.

Der Rote Schokoladengurami hat eine dunkelrote Grundfärbung. Auf seinen Flanken verlaufen smaragdgrüne Querstreifen und ein heller Streifen verläuft von den Augen bis hin zur Schwanzflosse. Besonders zur Paarungszeit kann man die schöne Farbe der Tiere bestaunen.

Möchte man diese Art zuhause halten, so sollte man ihnen ein Aquarium mit mindestens 120L Volumen zur Verfügung stellen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22°-28°C betragen. Der pH-Wert sollte zwischen 5,0 und 7,0 liegen und die Gesamthärte bei 2-12°dGH. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein um ihnen genügend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Auch eine Schwimmpflanzendecke steigert das Wohlbefinden der Tiere. Steine und Wurzeln können als Dekoration in das Becken eingebracht werden.  Am besten hält man den Roten Schokoladengurami als Paar oder in einer kleinen Gruppe. Auch empfiehlt es sich diese Art in einem Artenbecken zu halten. Der Rote Schokoladengurami ist ein Allesfresser und kann gut mit Handelsüblichen Futter gefüttert werden. Dazu zählen Frostfutter, Lebendfutter und Trockenfutter. Da sie eine kleine Maulspalte haben, muss aber darauf geachtet werden das das Futter nicht zu grob ist.

Die Geschlechter dieser Art lassen sich gut unterscheiden. Die Weibchen sind in der Regel farbenfroher als die Männchen. Zudem besitzen die Männchen spitzer ausgezogene After- und Rückenflossen als die Weibchen. Der Rote Schokoladengurami zählt zu den Maulbrütern und alleine das Männchen ist für die Brut zuständig. Nach der Balz werden die Eier vom Weibchen abgegeben und das Männchen nimmt sie dann sofort ins Maul auf. Nach ca. 14-20 Tagen werden die Jungtiere aus dem Maul des Männchens entlassen. Die Jungtiere können dann mit Artemianauplien gefüttert werden.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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