Prachtalgenfresser – Garra flavatra

11/04/2019
Prachtalgenfresser - Garra flavatra

Der Prachtalgenfresser oder Panda Saugbarbe genannt stammt ursprünglich aus Asien, wo er in Myanmar beheimatet ist. Dort findet man ihn vor allem in Flüssen. Aufgrund seiner schönen Färbung, zählt der Prachtalgenfresser zu den beliebteren Saugbarben. Die Tiere besitzen ein gebändertes Muster welches sehr auffällig ist. Zudem bekommen ältere Tiere bei guter Haltung rote Flossenränder, welche sie noch bunter erscheinen lässt. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von 8 bis 10 Zentimetern.

Prachtalgenfresser - Garra flavatra
Prachtalgenfresser - Garra flavatra

Will man Prachtalgenfresser zuhause im Aquarium halten, so sollte man ihnen ein Aquarium mit mindestens 120cm Kantenlänge bereitstellen. Es sind sehr gesellige Tiere und sie sollten daher immer in einer Gruppe gehalten werden. Die Wassertemperatur sollte in den Bereichen von 22° bis 25°C liegen und der ph-Wert bei 6,0 bis 7,0. Als Bodengrund empfiehlt sich feiner Kies. Das Aquarium kann stellenweise dicht bepflanzt sein, aber muss den agilen Tieren auch genügend freien Schwimmraum bieten. Wurzeln und Steine dienen den Tieren als Versteckmöglichkeiten und sie werden auch von den Tieren auf der Suche nach Futter abgegrast. Eine Leichte Strömung steigert das Wohlbefinden der Tiere. Auf ihrer Suche nach Futter ziehen die Tiere meist in Gruppen durch das Aquarium und es macht Freude ihnen dabei zuzusehen. Die Tiere sind Allesfresser und können gut mit jedem Handelsüblichem Futter versorgt werden.

 

Prachtalgenfresser - Garra flavatra
Prachtalgenfresser - Garra flavatra

Die Geschlechter lassen sich am eindeutigsten an der Genitalpapille unterscheiden. Zudem sind die Weibchen meist kleiner und ihr Kopf ist runder als der der Männchen. Die Laichzeit der Tiere erstreckt sich von Mai bis Juli.  Abgelaicht wird meist über kiesigen und sandigen Grund. Die Jungtiere schlüpfen nach 24 bis 30 Stunden und ernähren sich dann 72 Stunden von ihrem Dottersack. Einige Züchter füttern die Jungtiere danach mit einer Eigelbsuspension. Nach einer weiteren Woche sind die Tiere groß genug um mit Artemia-Nauplien gefüttert zu werden.

Auf unserer Stockliste können Sie sehen, ob die Tiere momentan verfügbar sind. Falls nicht, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir versuchen gerne Ihnen zu helfen.

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