L264 Weißspitzen Rüsselzahnwels – Leporacanthicus joselimai

10/12/2018
L264 Leporacanthicus joselimai

Dieser wunderschöne Harnischwels stammt aus Brasilien, wo er im Rio Tapajós beheimatet ist. Auf Grund seiner schönen Zeichnung zählt er zu den beliebteren Harnischwelsen und wird oft in heimischen Aquarien gehalten. Seine Grundfärbung ist grau und schwarze Punkte verteilen sich über den ganzen Körper und auch die Flossen sind gepunktet. An den Flossenspitzen sind die Tiere weiß gefärbt, was sich allerdings mit dem Alter verwachsen kann. Der Weißspitzen Rüsselzahnwels erreicht eine zu erwartende Endgröße von 15 – 20cm. Diese Welsart benötigt eine Wassertemperatur von 26° – 30°C um sich wohl zu fühlen. Die Karbonathärte sollte 6° dH nicht überschreiten und die Gesamthärte sollte zwischen 0 – 20° liegen. Der pH-Wert sollte zwischen 5,5 und 7,5 liegen. Der Weißspitzen Rüsselzahnwels bevorzugt in der Regel fleischliche Kost. Besonders gerne wird Muschelfleisch aber auch Cyclops und Artemia gefressen. Möchte man eine kleinere Gruppe dieser Art halten so sollte das Aquarium mindestens eine Schenkellänge von 120cm haben. Tagsüber ziehen sie sich eher zurück und erkunden das Becken eher in der Dunkelheit. Um ihnen Tagsüber Rückzugsmöglichkeiten zu bieten sollte das Becken mit Höhlen und Steinaufbauten dekoriert sein. Die Geschlechter lassen sich auch bei dieser Art recht gut unterscheiden. Die Männchen haben einen längeren und breiteren Kopf, sowie ausgeprägtere Odontoden auf dem ersten Brustflossenstrahl und auf dem gesamten Körper. Zudem sind die Männchen kontrastreicher gefärbt als die Weibchen. Auch bei dieser Art ist die Nachzucht im Aquarium gelungen. Wie auch bei fast allen Welsen, handelt es sich bei dem Weißspitzen Rüsselzahnwels um einen Höhlenbrüter. Allerdings kann es auch vorkommen, das sie mal an anderen dunklen und ruhigen Stellen ablaichen. Nach der Eiablage wird das Gelege vom Männchen bewacht. Nach dem Schlüpfen verbringen sie noch einige Zeit in der Höhle bis der Dottersack aufgebraucht ist. Danach kann man beginnen die Jungtiere zu füttern.

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