L 144 Gelber Antennenwels – Ancistrus sp.

08/24/2020
L 144 Gelber Antennenwels - Ancistrus sp.

L 144 Gelber Antennenwels Info

Der gelbe Antennenwels stammt ursprünglich aus Südamerika. Sie stammen aus Paraguay wo sie unter anderem im Rio Paraná vorkommen. Bei den heute im Handel erhältlichen Tieren handelt es sich allerdings meist um den Goldenen Schwarzaugen Antennenwels. Reine L144 findet man dagegen kaum noch. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von 15 Zentimetern. Charakteristisch für diese Art ist seine Goldgelbe Farbe und schwarze Augen. Dadurch kann man ihn auch nicht mit seinem Verwandten, dem Albino Antennenwels verwechseln. Diese Art ist sehr friedlich und kann gut mit anderen Fischarten zusammen gehalten werden

L 144 Gelber Antennenwels - Ancistrus sp.
L 144 Gelber Antennenwels - Ancistrus sp.

L 144 Gelber Antennenwels Haltung

Diese Art lässt sich zuhause in einem Aquarium ab 100 Zentimetern Kantenlänge pflegen. Bei einer größeren Anzahl der Tiere sollte man die Beckengröße dementsprechend anpassen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22°C und 27°C betragen und der pH-Wert zwischen 6,0 und 8,0. Die Gesamthärte kann 2° bis 20°dGH betragen. Das Aquarium sollte eine große freie Bodenfläche haben, sowie mit viel Wurzelholz ausgestattet sein. Diese dienen den Tieren dann als Unterstand und werden von den Tieren zudem abgeraspelt. Wenn sich die Tiere erst einmal eingewöhnt haben, verlieren sie ihre scheu und sind auch tagsüber im Aquarium unterwegs. Als Versteckmöglichkeiten sollten auch mehrere Höhlen in das Aquarium eingebracht werden, die den Tieren auch als Brutplatz dienen. Die Tiere sind Allesfresser und lassen sich gut an jedes im Handel erhältliches Futter gewöhnen. Zudem kann man die Tiere auch mit verschiedenen Gemüsearten wie z.B. Gurke füttern.

 

L 144 Gelber Antennenwels - Ancistrus sp.
L 144 Gelber Antennenwels - Ancistrus sp.

L 144 Gelber Antennenwels Zucht

Die Geschlechter der Tiere lassen sich gut unterscheiden. Die Männchen sind in der Region der Brustflossen etwas schmaler und besitzen zudem ein Geweih auf ihrem Kopf. Auch die Zucht dieser Art ist eher einfach. Als Brutplatz eignen sich Höhlen, die nach einer Seite hin offen sind. Das Männchen drängt das Weibchen in die Höhle, wo es dann zur Eiablage kommt. Die bis zu 80 Eier werden dann vom Männchen bewacht. Durch Flossenschläge fächert er den Eiern immer Frischwasser zu. Nach circa sieben Tagen schlüpfen die Jungtiere und verbleiben noch in der Höhle. Nachdem ihr Dottersack aufgebraucht ist, beginnen sie langsam aus der Höhle zu schwimmen. Dann kann man sie gut mit feinem Futter versorgen. Sollte das Männchen die Eier einmal aus der Höhle wedeln kann man sie versuchen abzusaugen und in einen separaten Laichkasten zu setzen. Dabei ist darauf zu achten das immer genügen Frischwasser zugeführt wird.

Auf unserer Stockliste können Sie sehen, ob die Tiere momentan verfügbar sind. Falls nicht, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir versuchen gerne Ihnen zu helfen.

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