Der Blaue Phantomwels stammt aus Südamerika, wo er in Venezuela und Kolumbien beheimatet ist. Dort findet man ihn überwiegend im Rio Orinoco.Es handelt sich bei dieser Art um einen noch unbeschriebenen Wels. Auf Grund seiner Ähnlichkeit zu L200 Lowfin, wird er allerdings zur Gattung Hemiancistrus gezählt. Diese Art erreicht eine maximale Endgröße von ca. 25cm. Die Grundfärbung der Tiere reicht von gräulich bis hin zu Dunkelblau. Sein kompletter Körper und auch die Flossen sind mit hellen Punkten bedeckt. Am Kopf sind diese Punkte kleiner und liegen dichter zusammen.

Da diese Art doch recht groß wird, sollte man ihnen ein Aquarium mit mindestens 350L Volumen zur Verfügung stellen. Der blaue Phantomwels fühlt sich bei Wassertemperaturen von 25°-29°C am wohlsten. Der ph-Wert sollte zwischen 5,5-7,5 liegen und die Karbonathärte bei 0-5°dh. Die Gesamthärte kann im Bereich von 0-20°dGH liegen. Als Bodengrund sollte man auch hier feinen Sand verwenden. Wichtig sind viele Wurzeln und andere Aufbauten, die den Tieren tagsüber als Rückzugsmöglichkeiten dienen. Da sie eher Nachtaktiv sind, ziehen sie sich tagsüber gerne in ihre Verstecke zurück. Wenn man auf diese Verstecke verzichtet, kann insbesondere unter Gleichgeschlechtlichen Exemplaren zu Streitigkeiten kommen. Die Wurzeln sind zudem wichtig für die Ernährung der Tiere. Die in ihnen enthaltene Cellulose ist wichtig für die Verdauung. Der Blaue Phantomwels ist ein Aufwuchsfresser und sollte in erster Linie pflanzliche Kost bekommen, wie z.B. Gemüse und Algen. Diese Art ist friedlich und kann gut mit anderen ruhigen Arten vergesellschaftet werden.

Die Geschlechter dieser Art lassen sich gut unterscheiden. Die Männchen besitzen einen längeren und breiteren Kopf und haben länger ausgezogene Kiemendeckelodontoden als die Weibchen. Zudem ist der Odontodenwuchs auf dem ersten Brustflossenstrahl bei den Männchen stärker ausgeprägt. Der Blaue Phantomwels ist ein Höhlenbrüter und die Eier werden nach der Abgabe vom Männchen betreut. Nachdem die Eier geschlüpft sind sollte man die Jungtiere separieren, damit man sie gezielt füttern kann. Dazu kann man Einhängekästen nehmen oder ein separates Becken.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.