Indischer Blausaum Glasbarsch – Parambassis lala

11/27/2018
Indischer Glasbarsch - Parambassis lala

Der Indische Blausaum-Glasbarsch stammt aus Asien. Dort erststreckt sich sein Vorkommen von Indien, über Bangladesch bis hin nach Myanmar. Dort findet man ihn Teichen, kleinen Tümpeln und Gräben. Die Gewässer können sowohl aus Süßwasser, als auch aus leichtem Brackwasser bestehen.  Ausgewachsen erreichen die Tiere eine Größe von höchstens 4cm. Seine Grundfärbung ist weiß-gelblich. Möchte man diese Tiere zuhause halten, so empfiehlt sich eine kleine Gruppe, da diese Art ein kleines Schwarmverhalten zeigt.

Das Aquarium sollte eine Kantenlänge von mindestens 80cm haben. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23°-26°C liegen und der pH-Wert zwischen 6-8. Die Gesamthärte sollte in einem Bereich von 8-20 dGH liegen. Da diese Art recht friedlich ist, kann sie gut mit anderen friedlichen und ruhigen Arten vergesellschaftet werden. Der Indische Blausaum-Glasbarsch besiedelt überwiegend die mittleren Beckenregionen und ist auch ein freudiger Schwimmer. Stellenweise sollte das Becken reichlich bepflanzt und mit Wurzeln ausgestattet sein um den Tieren auch genügend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Der Indische Blausaum-Glasbarsch ist ein reiner Fleischfresser und sollte mit Frost- und Lebendfutter gefüttert werden. Die Geschlechter lassen sich auch bei dieser Art gut unterscheiden. Die Männchen haben eine intensivere Gelbfärbung als die Weibchen und bekommen einen bläulichen Saum an der After- und Rückenflosse. Zudem besitzt die Schwimmblase der Männchen eine spitzere Hinterkante. Die Zucht dieser Art ist möglich, wobei die Aufzucht der Jungtiere sehr schwierig ist. Man sollte 6-8 Tiere in ein separates Zuchtbecken übersiedeln, welches reichlich bepflanzt ist. Eine abwechslungsreiche, sowie ausgiebige Fütterung soll die Laichbereitschaft auslösen. Das Wasser sollte eine Temperatur zwischen 21°-24°C haben. Ein Wasserwechsel mit 26°-28°C warmen Wasser am Abend soll dann am nächsten Morgen das Ablaichen auslösen. Dann geben die Weibchen bis zu 200 Eier ab, welche an den Pflanzen heften. Die Eier neigen jedoch dazu, schnell zu verpilzen. Innerhalb 24 Stunden schlüpfen die Larven und nach 3-4 Tagen schwimmen sie frei. Dann können sie mit Artemia-Nauplien gefüttert werden. Regelmäßige Wasserwechsel sind für die Jungtiere sehr wichtig.

Ob diese Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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