Guppy – Poecilia reticulata

08/12/2019

Der Guppy, oder auch Millionenfisch, stammt ursprünglich aus dem nördlichen Südamerika. Des Weiteren besiedelt er auch einige vorgelagerte Inseln in der Karibik. Heutzutage findet man ihn als Neozoon weltweit in tropischen und subtropischen Gewässern. Selbst in Deutschland findet man ihn in den Ausläufen von Kraftwerken und Industrieanlagen. Aus der ursprünglichen Wildform wurden im Laufe der Jahre unzählige Zuchtformen geschaffen und es werden vermutlich noch weitere folgen. Der Guppy erreicht eine zu erwartende Größe von ca. 5- 6cm.

Zuhause kann der Guppy in einem Aquarium ab 80L Volumen gehalten werden. Wie bei vielen anderen Lebendgebärenden auch, empfiehlt es sich die Tiere in einer Gruppe zu pflegen, wobei immer mehr Weibchen als Männchen gehalten werden sollten. Die Wassertemperatur sollte zwischen 20°-30°C betragen und der pH-Wert 7,0 – 8,0 liegen. Die Gesamthärte kann in Bereichen zwischen 9° – 19°dGH variieren. Als Bodengrund eignet sich feiner Kies oder Sand. Eine dichte Bepflanzung aus feinfiedrigen Pflanzen bietet auch den Jungtieren genügend Versteckmöglichkeiten. Er ist friedlich und kann gut mit anderen Lebendgebärenden, Welsen und anderen friedlichen Fischen vergesellschaftet werden. Der Guppy ist ein Allesfresser und kann zuhause im Aquarium gut mit jedem handelsüblichen Futter versorgt werden.

Der Guppy zählt zu den Lebendgebärenden und wird mit einem Alter von ca. 3 Monaten Geschlechtsreif. Die Geschlechter dieser Art lassen sich sehr gut unterscheiden. Die Weibchen werden in der Regel größer als die Männchen und die Männchen sind farbenfroher und meist langflossiger als die Weibchen. Zudem besitzen die Männchen eine zum Begattungsorgan umfunktionierte Afterflosse. Die Weibchen werden vom Männchen begattet und sie können den Samen speichern, so dass dieser Vorrat für bis zu weitere 11 Würfe ausreicht. Für eine gezielte Zucht sollte man daher beide Geschlechter frühzeitig trennen.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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