Glühlichtsalmler – Hemigrammus erythrozonus

01/17/2017

Herkunft: Guyana

Größe: 4 – 5 cm

pH Wert:  5,0 – 7,0

GH: 2 – 10°  dGH

Temperatur: 22 – 28°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 100 L

Fortpflanzung: Freilaicher

Der Glühlichtsalmler ist ursprünglich in den Schwarzwasserbächen Guyanas beheimatet. Allerdings handelt es sich bei den Tieren die heutzutage im Handel angeboten werden fast ausschließlich um Nachzuchten. Sein hervorstechendes Merkmal ist der orange-rote Strich, der sich von der Iris bis hin zur Schwanzflosse zieht. Die Männchen dieser Art sind etwas kleiner und schlanker als die Weibchen. Sie sind Revierbildend und sollten in einer kleinen Gruppe von 6 – 8 Tieren gehalten werden. Sie lassen sich gut mit ruhigen und friedlichen Fischen vergesellschaften.

Das Becken sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, aber auch genügend Schwimmraum bieten. Über dunklem Bodengrund kommt der orange-rote Strich der Tiere am besten zur Geltung. Was die Nahrung angeht ist der Glühlichtsalmler nicht sehr Anspruchsvoll. Da er ein Allesfresser ist, werden Trocken-, Lebend,- und Frostfutter gerne gefressen.

Glühlichtsalmler sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders schwer. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Glühlichtsalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach einem Tag schlüpfen bereits die Jungtiere. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.

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