Gelber Kongosalmler – Alestopetersius caudalis

07/09/2020
Gelber Kongosalmler - Alestopetersius caudalis

Gelber Kongosalmler Info

Der gelbe Kongosalmler stammt aus Zentralafrika, wo er im unteren Kongo sowie seinen Nebenflüssen vorkommt.  Ausgewachsene Tiere erreichen eine ungefähre Endgröße von 6 Zentimetern. Sie haben eine gestreckte Form und sind seitlich abgeflacht. Besonders die Männchen werden im alter hochrückig. Die Grundfarbe des gelben Kongosalmlers ist gelblich transparent und sie besitzen einen blaugrünen Schimmer am Rücken. Ein dunkles Längsband zieht sich über die Flanke, das bis in die Schwanzflosse reicht. Der Rest der Schwanzflosse ist gelblich.

Gelber Kongosalmler - Alestopetersius caudalis
Gelber Kongosalmler - Alestopetersius caudalis

Gelber Kongosalmler Haltung

Möchte man diese Art zuhause halten so sollte man sich eine Gruppe von mindestens 8 Tieren holen. Hierfür sollte man ihnen ein Aquarium mit mindestens 200 Litern bereitstellen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 23°-27°C betragen und der pH-Wert bei 6,5-7,5. Über einem dunklen Bodengrund kommen die Farben der Tiere besonders gut zur Geltung. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein um den Tieren falls nötig genügend Rückzugsmöglichkeiten zu bieten. Da gelbe Kongosalmler gute Schwimmer sind, sollte man ihnen dementsprechend auch genügend Freiraum zum Schwimmen bieten. Sie sind Allesfresser und können gut mit jedem handelsüblichen Futter gefüttert werden. Aber auch kleine Insekten oder pflanzliches Futter werden gerne gefressen. Die Tiere sind friedlich und lassen sich gut mit anderen kleineren Salmlern, sowie Welsen und anderen friedlichen Arten vergesellschaften.

 

Gelber Kongosalmler - Alestopetersius caudalis
Gelber Kongosalmler - Alestopetersius caudalis

Gelber Kongosalmler Zucht

Die Geschlechter des gelben Kongosalmlers lassen sich gut unterscheiden. Die Männchen sind farbenfroher und hochrückiger. Weibchen hingegen sind inklusive ihrer Flossen eher unscheinbar gefärbt. Wie die meisten Salmler auch, zählen die Tiere zu den Freilaichern. Durch eine Fütterung von Lebendfutter sowie die Zugabe von Huminstoffen in das Wasser, lässt sich die Laichbereitschaft der Tiere fördern. Bis zu 200 Eier werden dann meist über Pflanzen abgegeben. Da die Elterntiere keine Brutpflege betreiben, empfiehlt es sich, die Jungtiere in einem separaten Zuchtbecken aufzuziehen.

 

Auf unserer Stockliste können Sie sehen, ob die Tiere momentan verfügbar sind. Falls nicht, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir versuchen gerne Ihnen zu helfen.

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