Felsen Fiederbartwels – Synodontis petricola

12/18/2018
Felsen Fiederbartwels - Synodontis petricola

Der Felsen Fiederbartwels stammt aus Afrika, wo er endemisch im Tanganjika See lebt. Bei den heute im Handel zu erwerbenden Tieren, handelt es sich allerdings ausschließlich um Nachzuchten. Im Gegensatz zu seinen Verwandten, erreicht diese Art nur eine Größe von 8-10cm. Er hat eine gräulich-braune Grundfärbung und sein ganzer Körper ist mit dunklen Flecken bedeckt. Auf dem Kopf sind diese Flecken kleiner und zahlreicher.

Die Rücken-, After-, und Brustflossen sind wunderschön weiß gesäumt. Er hat eine große lange Fettflosse, die bis zum Schwanzstiel reicht. Möchte man den Felsen Fiederbartwels zuhause halten so sollte man dies in einer kleinen Gruppe von bis zu 5 Tieren tun. Daher sollte das Becken mindestens 240L Volumen haben. Die Wassertemperatur sollte zwischen 24°-26°C liegen.  Die Gesamthärte zwischen 9°-20° dGH und die Karbonathärte zwischen 15°-20° KH. Der pH-Wert sollte Tanganjika typisch in Höheren Bereichen liegen, so zwischen 8,0-9,0. Das Aquarium sollte viel Steinaufbauten beinhalten, in denen der Wels sich bei Bedarf zurückziehen kann. Als Bodengrund empfiehlt sich Sand. Da der Felsen Fiederbartwels ruhig und friedlich ist, kann er gut mit Tieren vergesellschaftet werden, die die gleichen Ansprüche ans Wasser haben. Hierzu eignen sich Tanganjikaseebarsche aber auch Barsche aus dem Malawisee. Er ist ein Allesfresser und lässt sich gut an handelsübliches Futter gewöhnen. Die Geschlechter dieser Art lassen sich nur eindeutig an der Genitalpapille unterscheiden. Die Zucht im Aquarium ist möglich und es werden ja fast ausschließlich Nachzuchten angeboten. Der Felsen Fiederbartwels ist ein Freilaicher. Durch kräftiges Füttern mit Lebendfutter kann die Laichbereitschaft dieser Tiere erhöhen. Während des Laichens, gibt das Weibchen mehrere Hundert Eier über Pflanzen oder in Höhlen ab. Da die Eltern Laichräuber sind, sollten sie nach der Eiablage aus dem Aquarium entfernt werden. Nach ca. 1 Woche schlüpfen die Jungtiere und können dann mit Artemianauplien gefüttert werden.

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