Fahnen Kirschflecksalmler – Hyphessobrycon erythrostigma

02/17/2017
Herkunft: Südamerika, Peru, Amazonasbecken

Größe: 8 – 9 cm

pH Wert:  5,6 – 7,2

GH: 2 – 12°  dGH

Temperatur: 23 – 28°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 200 L

Fortpflanzung: Freilaicher

Der Fahnen Kirschflecksalmler stammt aus Südamerika, wo er in Klar- und Schwarzwasserbächen des Amazonas Gebietes vorkommt. Seinen Namen verdankt er dem kleinen roten Fleck an seinen Schultern. Wie fast alle Salmler fühlt er sich in einer kleinen Gruppe von 8 – 10 Tieren am wohlsten. Sie sind in der Regel friedlich aber auch sehr revierbildend. Ausgewachsene Tiere können eine stattliche Größe von 9 cm erreichen. Die Geschlechter dieser Art lassen sich sehr gut unterscheiden. Die Männchen haben eine stark lang gezogene Rückenflosse, die teilweise schwarz gefärbt ist. Bei den Weibchen fehlt diese Verlängerung der Flosse. Im Handel sind noch zwei weitere Arten Kirschflecksalmler zu finden. Darunter zählt der Socolofi Kirschflecksalmler und der Rotrücken Kirschflecksalmler.

Fahnen Kirschflecksalmler bewohnen in der Regel die mittleren Beckenregionen. Das Aquarium sollte genug Schwimmraum aufweisen und teilweise dicht bepflanzt werden, damit ihnen Stellen bereit stehen, an denen sie sich zurück ziehen können. Eine Schwimmpflanzendecke trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei. Da sie Allesfresser sind, lassen sie sich gut an jegliche Art von Futter gewöhnen. Die Rotfärbung der Tiere kann man durch karotinhaltiges Futter wie Cyclops oder Artemia verstärken.

Fahnen Kirschflecksalmler sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders einfach. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Kirschflecksalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nachdem die Jungtiere geschlüpft sind und der Dottersack verbraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.

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