Die Elritze ist ein kleiner Süßwasserfisch, der in den Binnengewässern Mitteleuropas bis nach Asien vorkommt. Ausgewachsen erreichen die Tiere eine zu erwartende Größe von bis zu 14cm. Sie besitzen einen langgestreckten Körper, welcher sich ab dem After abflacht. Die Grundfärbung der Tiere ist grünlich. Sie besitzen dunkle Querbinden auf ihren Flanken und ein goldfarbener Streifen verläuft oberhalb ihrer Seitenlinie. Allerdings kann die Färbung sehr variieren und die Tiere sind in der Lage ihre Färbung schnell zu ändern. Elritzen benötigen sauberes und sauerstoffreiches Wasser. Sie treten meist in Schwärmen auf und sind sehr oberflächenorientiert. Da sie sehr scheu sind, halten sie sich meist in der Nähe ihrer Verstecke auf. Im Handel werden unter anderem noch die Gold-Elritze und die Regenbogenelritze angeboten. Hierbei handelt es sich allerding um andere Arten.

Die Elritze kann sowohl im Teich, als auch im Aquarium gehalten werden. Für eine Haltung im Aquarium empfiehlt sich ein Becken mit mindestens 120cm Kantenlänge. Am wohlsten fühlen sie sich in einem kleinen Schwarm ab 5 Tieren. Da es sich um Kaltwassertiere handelt darf die Wassertemperatur nicht die 20°C überschreiten. Der pH-Wert sollte bei 7,0-7,5 liegen und die Gesamthärte zwischen 10-20°dGH. Als Bodengrund kann Kies in das Aquarium gegeben werden. Das Aquarium sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, aber auch genügend Schwimmraum zur Verfügung stellen. Wurzeln und Steinaufbauten dienen den Tieren als Versteckmöglichkeiten. Wichtig ist auch, dass das Wasser sauerstoffreich ist und sehr gut gefiltert wird. Elritzen können gut mit Lebendfutter in Form von Mückenlarven und Wasserflöhen gefüttert werden. Nach Eingewöhnung gehen sie aber auch an Frost- und Trockenfutter.

Die Geschlechter der Elritze lassen sich gut unterscheiden. Die Weibchen werden in der Regel größer als die Männchen. Zudem bekommen die Männchen während der Laichzeit (April – Juni) einen rötlichen Bauch und bilden einen goldenen Fleck auf dem Kiemendeckel. Beide Geschlechter zeigen einen Laichausschlag. Zur Laichzeit wandern die Tiere in Schwärmen flussaufwärts, um dann in flachen, kiesigen Bereichen abzulaichen.  Auch eine Zucht im Aquarium ist möglich. Die Zucht sollte in einem separaten Zuchtbecken erfolgen. Der Bodengrund sollte aus Kies oder Steinen bestehen. Durch ein Absenken des Wasserspiegels auf 15 cm kann die Laichbereitschaft stimuliert werden. Eine Strömung und klares Wasser sind weiterhin wichtig. Nach dem Laichen sollte man die Elterntiere aus dem Becken entfernen. Nach ca. 7 Tagen schlüpfen die Larven und schwimmen nach einem weiteren Tag frei. Die Jungtiere können dann mit Artemianauplien gefüttert werden.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.