Dreifleck Erdfresser – Satanoperca daemon

06/14/2019

Der Dreifleck Erdfresser stammt aus Südamerika, wo er in Brasilien, Venezuela und Kolumbien beheimatet ist. Dort findet man ihn im Orinoco Einzugsgebiet und im oberen Rio Negro. Ausgewachsen erreichen die Tiere eine Größe von ca. 30cm. Die Tiere besitzen auf ihren Flanken zwei große dunkle Flecken und einen weiß umrandeten Fleck über der Schwanzwurzel.

Die Färbung des Dreifleck Erdfressers kann je nach Stimmung variieren. Die Farbe geht von olivgrün bis hin zu bräunlich grau und bläulich. Der Dreifleck Erdfresser kann in einem Aquarium ab 500L Volumen gehalten werden. Möchte man eine größere Gruppe halten, was den Tieren sehr zugute kommt, muss das Aquarium dementsprechend größer sein.

Die Tiere sind friedlich und können gut mit Welsen, größeren Salmlern, sowie mit anderen größeren Barschen vergesellschaftet werden. Die Wassertemperatur sollte zwischen 27°-30°C betragen und der pH-Wert sollte zwischen 5-6,5 liegen. Die Gesamthärte kann zwischen 2°-10°dGH liegen. Der Bodengrund sollte aus feinem Sand bestehen, da die Tiere ihre Nahrung direkt vom Grund aufnehmen. Dabei filtern sie die Nahrung aus dem Sand. Alles was dabei nicht verwertet werden kann wird ausgespuckt, oder über die Kiemen ausgeschieden. Steinaufbauten, sowie große Wurzeln dienen den Tieren als Rückzugsmöglichkeiten. Zudem sollte den Tieren genügend freier Schwimmraum zur Verfügung stehen. Das Aquarium kann zudem mit robusten Pflanzen bepflanzt werden, die allerdings gut verankert sein müssen. Der Dreifleck Erdfresser ist ein Allesfresser und kann gut mit jedem handelsüblichen Futter gefüttert werden. Dazu zählen Trocken- Lebend- und Frostfutter.

Die Geschlechter der Tiere lassen sich nur anhand der Genitalpapille eindeutig unterscheiden. Der Dreifleck Erdfresser ist ein Offenbrüter und die Eier werden in eine Sandmulde abgelegt, die zuvor von beiden Elternteilen in den Bodengrund gegraben wird. Nachdem das Weibchen abgelaicht hat, werden die Eier vom Männchen befruchtet. Das Gelege wird danach mit einer mehreren Zentimeter dicken Schicht aus Sand, Steinen oder sonstigen Materialien bedeckt. Nachdem die Larven geschlüpft sind, werden sie von den Elterntieren wieder ausgegraben. Nachdem die Jungtiere frei schwimmen, können sie mit Artemianauplien gefüttert werden.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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