Blutsalmler Info

Der Blutsalmler ist ein in Südamerika beheimateter Salmler. Er ist im Amazonas-Becken und den Nebenflüssen des Rio Uruguay sowie im Rio Guaporé und dem oberen Rio Paraná zu finden. Sie haben eine rötliche Grundfärbung, die mitunter bei adulten Tieren in einen rötlich-silbernen Hinterleib übergeht. Ausgewachsene Tiere erreichen eine Größe von 4 bis 5 Zentimeter.

Blutsalmler - Hyphessobrycon eques
Blutsalmler - Hyphessobrycon eques

Blutsalmler Haltung

Der Blutsalmler ist ein Schwarmfisch und sollte in Gruppen von mindesten 6 bis 7 Tieren gehalten werden. Das Aquarium sollte mindestens 150 Liter und eine Temperatur von 23 bis 28° C haben. Der pH-Wert sollte zwischen 6,0 und 7,5 liegen. Am wohlsten fühlt das Tier sich, wenn eine dichte Randbepflanzung vorhanden ist, außerdem sollten Schwimmpflanzen zur Abschattung vorhanden sein. Der Blutsalmler tendiert dazu, innerartlich aggressiv zu werden, wenn die Ernährung nicht ausgewogen ist, zudem besteht die Gefahr, dass er die Flossen anderer Fische anknabbert. Adulte Männchen neigen zur Revierbildung. Prinzipiell ist der Blutsalmler ein Allesfresser, der Fokus sollte auf feinem Lebend- und Frostfutter liegen. So eignen sich zum Beispiel Cyclops oder schwarze Mückenlarven gut für die Fütterung der Tiere.

 

Blutsalmler - Hyphessobrycon eques
Blutsalmler - Hyphessobrycon eques

Blutsalmler​ Zucht

Die Geschlechter lassen sich durch die Farbintensität und den Körperbau bestimmen. Wie bei den meisten Zierfischen sind die Weibchen weniger farbintensiv als die Männchen. Zudem verfügen sie über einen höheren Körperbau und sind insgesamt etwas fülliger. Es ist möglich, Blutsalmler zu züchten. Hierfür sollte ein separates Zuchtbecken mit etwa 80 Litern vorhanden sein. Die besten Erfolge erzielt man bei einem pH-Wert von ca. 7,5. Idealerweise besetzt man es mit einem Paar, welches regelmäßig mit viel Lebendfutter gefüttert wird. Es handelt sich bei den Blutsalmlern um Freilaicher und auch um Laichräuber, weswegen die Elterntiere nach dem Ablaichen schnellstmöglich aus dem Zuchtbecken entfernt werden oder durch eine Abtrennung von den Eiern getrennt werden sollten. Nach etwa 1 bis 2 Tagen bei einer Wassertemperatur von 24° C sollten die ersten Larven schlüpfen, nach 5 Tagen schwimmen sie frei. Gefüttert werden kann mit feinem Aufzuchtfutter (zum Beispiel Artemia-Nauplien). Für eine erfolgreiche Zucht muss zwingend auf einen niedrigen Nitratspiegel geachtet werden.

Auf unserer Stockliste können Sie sehen, ob die Tiere momentan verfügbar sind. Falls nicht, nehmen Sie bitte Kontakt mit uns auf und wir versuchen gerne Ihnen zu helfen.