Bitterlingsbarbe – Puntius titteya

06/19/2019

Die Bitterlingsbarbe oder auch Kirschbarbe stammt aus Asien, wo sie endemisch auf Sri Lanka vorkommt. Dort kommt sie in langsam fließenden Flüssen und Waldbächen vor. Bei den heute im Handel angebotenen Tieren handelt es sich rein ausschließlich um Nachzuchten, da ihr natürliches Vorkommen durch die Zerstörung ihres Habitats gefährdet ist. Die Bitterlingsbarbe kann ausgewachsen eine Größe von 5cm erreichen, wobei sie in der Regel durchschnittlich 3cm erreicht.

Möchte man diese Art zuhause halten, so sollte man ihnen ein Aquarium mit einer Kantenlänge von 80cm zur Verfügung stellen. Die Wassertemperatur sollte zwischen 22°-26°C betragen und der pH-Wert zwischen 6,5-7,5 liegen. Die Gesamthärte kann in Bereichen von 5°-19°dGH liegen. Das Becken sollte stark bepflanzt sein und Versteckmöglichkeiten in Form von Wurzeln und Steinen bieten. Es empfiehlt sich die Tiere in einer Gruppe zu halten. Da die Bitterlingsbarbe gerade zur Paarungszeit aggressiv untereinander sein kann, sollten immer mehr Weibchen als Männchen gehalten werden. Das führ dazu das die Tiere weniger gestresst sind. Die Tiere sind Allesfresser und können gut mit jedem Handelsüblichem Futter gefüttert werden.

Die Geschlechter der Bitterlingsbarbe sind sehr leicht zu unterscheiden. Die Männchen sind rot gefärbt und ihre Farbe wird gerade zur Paarungszeit noch verstärkt. Die Weibchen sind eher bräunlich und das schwarze Längsband welches beide Geschlechter besitzen, ist bei den Weibchen ausgeprägter. Sollte man die Art züchten wollen, so empfiehlt es sich dies in einem separaten Zuchtbecken zu tun. Die Tiere sollten paarweise in das dicht bepflanzte Zuchtbecken gesetzt werden. Das Wasser sollte leicht sauer sein. Bei der Eiablage werden um die 300 Eier abgegeben. Da die Elterntiere Laichräuber sind, sollten sie nach der Eiablage aus dem Aquarium entfernt werden. Nach ca. 24 Stunden beginnen die Larven zu schlüpfen. Nach weiteren 3 Tagen ist ihr Dottersack verbraucht und man kann damit beginnen die Jungtiere mit frisch geschlüpften Artemianauplien zu füttern.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.

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