Augenflecksalmler – Aphyocharax paraguayensis

01/18/2017
Sonnensalmler - Aphyocharax paraguayensis
Sonnensalmler - Aphyocharax paraguayensis

Herkunft: Paraguay

Größe: 4 – 5 cm

pH Wert:  5,5 – 7,5

GH: 4 – 15°  dGH

Temperatur: 22 – 27°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 100 L

Der Augenflecksalmler oder auch Sonnensalmler ist ein friedlicher und schwimmfreudiger Fisch. Er sollte in einer mittleren Gruppe von 10 – 15 Tieren gehalten werden. Seine Grundfarbe ist silbrig und er schimmert bei bestimmten Lichteinfall gelbgrün bis hin ins bläuliche. Am auffälligsten ist der schwarze Schwanzwurzelfleck, welcher durch oben und unten liegende weiße Punkte den Eindruck eines Auges macht. Männliche Augenflecksalmler sind kleiner und schmaler als die Weibchen. Während der Balz verfärbt sich die Afterflosse rötlich. Desweiteren haben die Männchen einen höheren Weißanteil in der Afterflosse und sie ist etwas länger gestreckt.

Das Becken sollte stellenweise dicht bepflanzt sein, aber auch genügend Schwimmraum bieten. Über dunklem Bodengrund kommen die Farben der Tiere am besten zur Geltung. Augenflecksalmler brauchen regelmäßige Teilwasserwechsel da sie sehr empfindlich gegenüber Wasserverschmutzungen sind. Auch eine Strömung im Becken trägt zum Wohlbefinden der Tiere bei. Was die Nahrung angeht ist der Augenflecksalmler nicht sehr Anspruchsvoll. Er neigt sogar dazu sich zu überfressen. Da er ein Allesfresser ist, werden Trocken-, Lebend,- und Frostfutter gerne gefressen.

Augenflecksalmler sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders schwer. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Pro Laichvorgang werden bis zu 300 Eier abgegeben. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Augenflecksalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach einem Tag schlüpfen bereits die Jungtiere. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.

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