Der Augenfleckbuntbarsch „Belem“ stammt aus Südamerika, wo er in Brasilien vorkommt. Auch bei dieser Art haben sich verschiedene Standortvarianten herausgebildet. Ausgewachsen können die Tiere eine stattliche Größe von 25cm erreichen. Der Augenfleckbuntbarsch hat einen flachen ovalen Körper, der leicht hochrückig ist. Seine Flanken sind mit 5 schwarzen Querbinden versehen, die mit zunehmenden Alter verblassen. Nur die letzte Querbinde vor der Schwanzwurzel bleibt dauerhaft zu sehen. Der Augenfleckbuntbarsch kann in einem Aquarium ab mindestens 150cm Kantenlänge gehalten werden. Wenn man eine Gruppe halten möchte muss die Beckengröße natürlich dementsprechend angepasst werden.

Die Tiere sind in der Regel friedlich und können gut mit anderen friedlichen Buntbarschen, größeren Salmlern und Welsen vergesellschaftet werden. Die Wassertemperatur kann zwischen 24°-30°C betragen und der pH-Wert sollte bei 6,0 – 7,5 liegen. Eine Gesamthärte von 2-20°dGH ist für die Tiere optimal. Der Bodengrund im Aquarium sollte aus feinem Sand bestehen, der aber auch mit groben Kies und Geröll versehen werden kann. Wurzeln und Steine dienen den Tieren als Unterstand und Rückzugsmöglichkeit. Es empfiehlt sich eine dichte Randbepflanzung, wobei darauf geachtet werden muss, das den Tieren noch genügend Schwimmraum zur Verfügung steht. Der Augenfleckbuntbarsch ist ein Allesfresser und kann gut mit allen gängigen Futtersorten versorgt werden. Es sollte jedoch darauf geachtet werden das das Futter zu ca. 30% aus pflanzlicher Kost besteht.

Die Zucht der Tiere ist auch zuhause im heimischen Aquarium möglich. Die Geschlechter des Augenfleckbuntbarsch lassen sich am eindeutigsten an ihrer Genitalpapille unterscheiden. Zudem sind die Männchen etwas größer als die Weibchen. Die Tiere zählen zu den Offenbrütern und legen ihre Eier in der Regel auf flachen Steinen oder Wurzeln ab. Nachdem die Larven nach 3 Tagen geschlüpft sind, werden sie von den Eltern mit Hilfe von Haftfäden an steile Gegenstände gehängt.  Nach weiteren 6 Tagen sollten die Jungtiere frei schwimmen und man kann beginnen sie mit feinem Aufzuchtfutter oder Artemianauplien zu füttern.

Ob die Tiere verfügbar sind, entnehmen Sie bitte unserer Stockliste.