Schmucksalmler – Hyphessobrycon bentosi bentosi

01/23/2017

Herkunft: Südamerika, Guyana

Größe: 5 cm

pH Wert:  6,0 – 7,5

GH: 5 – 20°  dGH

Temperatur: 23 – 26°C

Futter: Allesfresser

Mindest Beckengröße: 80 L

Fortpflanzung: Freilaicher

Der Schmucksalmler ist ein kleiner, friedlicher Salmler aus Südamerika. Er ist ein Schwarmfisch und fühlt sich in kleinen Gruppen von 6 – 8 Tieren am wohlsten. Da er friedlich ist lässt er sich gut mit anderen Fischen vergesellschaften. Die Geschlechtsunterschiede der Tiere lassen sich gut an ihren Rückenflossen ausmachen. Bei den Männchen ist sie größer und läuft nach hinten spitz zu, wobei die der Weibchen kürzer und rundlicher ist. Schmucksalmler sind leicht mit Sichelsalmlern zu verwechseln. Allerdings haben Schmucksalmler deutlich weissere Flossenränder an den Bauch- und Brustflossen als Sichelsalmler. Mittlerweile wird eine Zuchtvariante des Schmucksalmlers immer beliebter. Hierbei handelt es sich um den Weissflossen Schmucksalmler.

Schmucksalmler bewohnen in der regel die mittleren und oberen Beckenregionen. Das Aquarium sollte genug Schwimmraum aufweisen und teilweise dicht bepflanzt werden, damit ihnen Stellen bereit stehen, an denen sie sich zurück ziehen können. Da sie Allesfresser sind, lassen sie sich gut an jegliche Art von Futter gewöhnen. Es sollte hierbei nur darauf geachtet werden das das Futter nicht zu groß ist.

Schmucksalmler sind Freilaicher und die Zucht ist nicht besonders schwer. Die Eier werden nach der Paarung abgegeben. Sie haben eine klebrige Oberfläche und heften sich dadurch an Pflanzen, Gegenständen oder den Bodengrund. Will man diese Art gezielt züchten, empfiehlt es sich mehrere Paare in ein kleines separates Becken zu setzen. Da Schmucksalmler starke Laichräuber sind müssen die Elterntiere nach der Eiablage unbedingt aus dem Becken entfernt werden. Nach einem Tag schlüpfen bereits die Jungtiere und sie schwimmen ab dem 5. Tag frei. Nachdem der Dottersack aufgebraucht ist, können die Jungtiere mit Staubfutter und frisch geschlüpften Artemianauplien gefüttert werden.

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